20. Juni 2018
Mitarbeiter-Portraits

Christina Nickel, Junior CvD, jongliert bei SZ Scala mit anspruchsvollen Projekten.

"Man muss sich schnell auf neue Situationen einstellen können und oft auch kreativ in der Lösungsfindung sein."

Bitte stellen Sie sich kurz vor.

Mein Name ist Christina Nickel und ich bin 28 Jahre alt. Seit Anfang 2018 arbeite ich als Junior Chefin vom Dienst bei SZ Scala. Mit meinen drei Kolleginnen bin ich zuständig für die Koordination verschiedenster Corporate Publishing- und Content Marketing-Projekte. Berufsbegleitend studiere ich Marketing & Digitale Medien, was SZ Scala unterstützt.

Was macht eine Chefin vom Dienst? Was sind die täglichen Herausforderungen?

Eine Chefin vom Dienst fungiert als Schnittstelle zwischen Redaktion, Grafik, Herstellung und Anzeigenabteilung. Im Corporate Publishing Bereich spielen die Wünsche und die Vorstellungen der Kunden die wichtigste Rolle und somit deren Betreuung. Um den Kunden zufrieden zu stellen, zapft man das Know-how von verschiedensten Kollegen und externen Dienstleistern an und schnürt am Ende ein passendes Paket.

Meinen Job richtig gemacht habe ich, wenn sich alles in vorgegebener Zeit und innerhalb des definierten Budgets umsetzen lässt und der Kunde vom Ergebnis begeistert ist. Da viele Projekte parallel laufen und auch spontan immer ein neues dazukommen kann, ist der Arbeitsalltag im CvD-Büro immer sehr abwechslungsreich.

Was haben Sie vorher gemacht?

Zuvor war ich ein Dreivierteljahr Redaktionsassistentin am Newsdesk der Süddeutschen Zeitung. Das war eine spannende Zeit. Insgesamt bin ich damit bereits über ein Jahr im SV-Hochhaus. Davor war ich bei einem Buchverlag angestellt und habe dort erste Berufserfahrungen gesammelt.

Ein Chef vom Dienst muss immer einen kühlen Kopf bewahren und für reibungslose Abläufe sorgen. Womit kann man Sie im Job aus der Ruhe bringen?

Da ich erst seit ein paar Monaten als Junior CvD bei SZ Scala tätig bin, ist für mich noch vieles neu – und damit noch sehr aufregend. Allerdings habe ich tolle und erfahrene Kollegen, die mich von Anfang an abgeholt und unterstützt haben. Herausfordernd ist das Jonglieren der vielen Projekte in den verschiedensten Projektphasen. Das kann manchmal schon sehr spannend sein. Aus der Ruhe bringt mich, wenn Dienstleister oder auch Kollegen über längere Zeit nicht erreichbar sind und mir das eine Puzzleteil fehlt, auf das ich warte, damit das Projekt weiterlaufen kann – dann liegt es nicht in meiner Hand und das macht mich nervös.

Als Berufseinsteiger bei der SZ Scala sollte man mitbringen...

SZ Scala ist die Agentur der Süddeutschen Zeitung Die Verbindung aus agiler Agentur und großem Verlagshaus ist etwas Besonderes – vor allem auch für junge und motivierte Menschen, die noch am Anfang ihres Berufslebens stehen.

Mitbringen sollte man Flexibilität. Die Kunden und Projekte sind sehr unterschiedlich und es kommen ständig neue dazu, sodass nichts einfach nach Schema F funktioniert. Man muss sich schnell auf neue Situationen einstellen können und oft auch kreativ in der Lösungsfindung sein. Man kommt jeden Morgen ins Büro und lässt sich überraschen, was der Tag für Aufgaben und Herausforderungen mit sich bringt.

Haben Sie einen Tipp für Bewerber?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es am besten ist, wenn man authentisch ist. Das heißt zum Beispiel, dass man als Berufseinsteiger eben nicht vorgibt, schon alles zu wissen und alles gesehen zu haben. Ehrliche Begeisterung und Wissbegierde kommen an. Das heißt natürlich nicht, dass es nicht wichtig wäre, seine Stärken und Kenntnisse genau zu kennen. Im Gegenteil: Diese sollte man jederzeit eloquent darstellen können.

Verstehen Ihre Eltern, was Sie machen?

Na, klar. Ich komme ursprünglich nicht aus München und meine Familie wohnt weiter entfernt. Deswegen telefonieren wir oft und sprechen dabei natürlich auch über die Arbeit. Und es ist auch mehr die Bezeichnung „Chefin vom Dienst“, die ungewöhnlich ist, und nicht die Stellenbeschreibung.

Wieso haben Sie für die SWMH als Arbeitgeber entschieden und was gefällt Ihnen besonders?

Mir gefällt die Vielfältigkeit der einzelnen Unternehmen und Berufsbilder bei der SWMH. Außerdem bietet die SWMH Akademie interessante Weiterbildungsprogramme und Seminare für Mitarbeiter in verschiedenen Themenbereichen an.