12. Juni 2018
Mitarbeiter-Portraits

Dennis Winter, Dualstudent Wirtschaftsinformatik, verbindet bei der SWMH Theorie und Praxis.

"Ein duales Studium bietet viel Abwechslung und immer wieder neue Herausforderungen, sei es im Studium oder im Unternehmen."

Bitte stellen Sie sich kurz vor.

Ich bin Dennis Winter, 22 Jahre alt und komme aus München. Seit Oktober 2016 absolviere ich ein duales Wirtschaftsinformatik-Studium bei der SWMH. Wie der Name schon vermuten lässt teilt sich das duale Studium in zwei Phasen auf, Theorie und Praxis, mit jeweils einer Dauer von 3 Monaten. Das Theoriesemester belege ich an der dualen Hochschule Baden-Württemberg in Ravensburg, in der Praxisphase arbeite ich bei der SWMH in München. Zuvor habe ich bereits eine Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation in einer Werbeagentur abgeschlossen.

Können Sie uns ein bisschen was zu Ihren bisherigen Stationen bei der SWMH erzählen: Wo waren Sie und was hat Sie jeweils besonders gereizt?

Meine erste Station war die Abteilung Verlagsprozesse und Systeme. Aktuell bin ich in der Finanzbuchhaltung. In der Abteilung Verlagsprozesse und Systeme durfte ich eigene Anwendungen für unser SAP-System programmiert, beziehungsweise angepasst. Ich muss zugeben: Wenn eine solche Anwendung fertig entwickelt ist und diese dann auch im produktiven Tagesgeschäft eingesetzt wird, ist man schon etwas stolz. Das Pendant zu dieser Welt bildet jetzt die Finanzbuchhaltung, in der ich bei allen Aufgaben helfe, die im Tagesgeschäft anfallen. Dazu gehört zum Beispiel Rechnungen überprüfen und buchen oder ich unterstütze die Kollegen bei den Zahlungen. Durch diese kaufmännischen Erfahrungen nehme ich automatisch wieder Abstand von der Technik. Zugleich sehe ich, wie eine Fachabteilung mit dem Informationssystem arbeitet. So kann ich wiederum von technischer Seite her die Anforderungen an ein solches System besser verstehen. Beide Bereiche verbinden sich so wie von selbst – das ist richtig toll!

Wieso Dual statt Normal?

Ganz klar, die Kombination aus Theorie und Praxis. Ein reines Studium wäre mir vermutlich zu eintönig. Ein duales Studium bietet viel Abwechslung und immer wieder neue Herausforderungen, sei es im Studium oder im Unternehmen. Außerdem finde ich den Praxisbezug vor allem in der Informatik sehr wichtig. Programmieren funktioniert eben nur durch Learning by Doing. Aber ganz ohne Theorie geht es natürlich auch nicht.

Sie wechseln alle drei Monate zwischen Uni und Büro – wie fühlt sich das jedes Mal an?

Ich finde es ist eine schöne Abwechslung. Am Ende der drei Monate freut man sich schon wieder auf die Kommilitonen bzw. Arbeitskollegen. Natürlich ist es immer wieder eine Umstellung, aber man gewöhnt sich schnell daran.

Wie kamen Sie auf den Studiengang Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt IT?

Informatik hat mir schon immer sehr viel Spaß gemacht. Ich hatte es auch als Schulfach und im Abitur. Schnell habe ich dann in meiner Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation gemerkt, dass mir dieser technische Aspekt fehlt. Zugleich kam für mich aber auch kein reiner Informatikstudiengang in Frage, da ich die Wirtschaftsfächer in meiner Ausbildung auch spannend fand. Deshalb fiel meine Wahl auf die Wirtschaftsinformatik – die perfekte Kombination!

Verstehen Ihre Eltern, was Sie studieren?

Das duale Konzept verstehen beide gut. Mit meinem Vater tausche ich mich auch gerne über die Arbeit und die meisten Studieninhalte aus.

In fünf Jahren bin ich ...

… auf jeden Fall erfolgreicher Bachelor, vielleicht auch Masterabsolvent und hoffentlich weiterhin in einem spannenden Berufsfeld tätig.

Was würden Sie anderen jungen Leuten auf der Suche nach einem Beruf empfehlen?

Viel recherchieren und informieren! Besonders wichtig finde ich dabei den Austausch mit Freunden und der Familie. Trotzdem sollte man sich nicht zu stark von anderen Personen beeinflussen lassen, schließlich muss man mit seiner eigenen Entscheidung zufrieden sein. Hat man einen Berufswunsch genauer ins Auge gefasst, sollte man nicht blind loslaufen, sondern nach Erfahrungsberichten von Leuten suchen, die diesen Beruf bereits ausüben.

Wer sich für ein Dualstudium entscheidet, sollte ...

… fleißig sein, Verantwortung übernehmen können und wollen sowie natürlich Spaß am Arbeiten haben.

Wieso haben Sie die SWMH als betriebliche Ausbildungsstätte gewählt?

Ich dachte, ein großer Konzern eignet sich perfekt, um viele verschiedene Abteilungen zu durchlaufen, bei denen man immer wieder unterschiedliche, neue und interessante Bereiche kennenlernt. Zudem wusste ich, dass die SWMH viel Erfahrung im Umgang mit Azubis, Praktikanten und Studenten hat und so eine gute Betreuung und Ausbildung garantieren kann. Außerdem wollte ich, meiner vorherigen Ausbildung geschuldet, weiterhin in der Medienbranche arbeiten.