12. Juni 2018
Mitarbeiter-Portraits

Jana Rees, Auszubildende zur Medienkauffrau, vereint bei der SWMH die digitale mit der gedruckten Welt.

"In der Ausbildung lernt man die Berufswelt wirklich kennen und bekommt einen neuen Blick auf viele Dinge."

Bitte stellen Sie sich und Ihre Ausbildung kurz vor.

Mein Name ist Jana und ich bin 21 Jahre alt. Ich habe im September 2016 meine Ausbildung bei der SWMH begonnen und bin dafür von meinem Heimatort Freiburg nach Stuttgart gezogen. Während der Ausbildung durchläuft man im Haus nahezu alle Abteilungen. Dadurch lernt man alle Facetten des Verlagswesens kennen – und kann wirklich sehen, in welchen Bereichen die eigenen Interessen liegen. Neben den vielseitigen Aufgaben finde ich es außerdem spannend, dass man durch den häufigen Wechsel viele verschiedene Menschen innerhalb der SWMH kennenlernt. Das ist sicherlich auch für das spätere Berufsleben sehr hilfreich.

„Irgendwas mit Medien“ wollen viele junge Leute machen. Wie kamen Sie genau auf die Ausbildung zur Medienkauffrau?

Bei mir war das eher zufällig. Während meiner Schulzeit habe ich davon geträumt, Journalistin werden. Doch diesen Gedanken habe ich später aus verschiedenen Gründen verworfen. Trotzdem hat mich das Medium Zeitung weiterhin sehr fasziniert und ich wollte in diesem Bereich tätig werden. Ich denke, dass die Zeitung auch in der heutigen Zeit eine große Rolle als Informationsplattform spielt und zukünftig spielen sollte; deswegen finde ich es wichtig, dass auch junge Menschen sich für dieses Thema interessieren.

Sie erwähnten bereits, dass ein Azubi bei der SWMH nicht in einer Abteilung bleibt, sondern mehrere Stationen durchläuft. Können Sie uns ein bisschen was zu ihren bisherigen Erfahrungen erzählen?

Das Durchlaufen mehrerer Stationen macht die Ausbildung gerade so vielseitig. Manchmal ist es natürlich traurig, nach längerer Zeit in einer Abteilung wieder zu gehen. Aber ich freue mich auch stets auf den Wechsel, da mich ja wieder Neues erwartet. Der Kontakt zu den Kollegen aus alten Abteilungen bricht zudem nicht einfach ab. Wir arbeiten im gleichen Haus und laufen uns entsprechend automatisch regelmäßig über den Weg – oder verabreden uns zum Mittagessen.

Am meisten gereizt hat mich bislang …

Ein Highlight der Ausbildung ist die Organisation des Sommerfestes in Stuttgart. Man bekommt sehr viel Verantwortung übertragen und ist auch ziemlich frei in der Umsetzung – das ist ein richtig tolles Gefühl! Außerdem ist es schön mitzuerleben, wenn das Fest gut ankommt.

Wo stehen Sie gerade in Ihrer Ausbildung und was sind Ihre nächsten Schritte? Und wie empfinden Sie eigentlich den Wechsel zwischen den Stationen und der Berufsschule?

Ich stehe jetzt kurz vor dem Ende meiner Ausbildung und habe bereits alle Stationen durchlaufen. Momentan arbeite ich im Lesermarkt, wo ich bis zum Ende der Ausbildung bleibe. Im Anschluss werde ich ein duales Studium starten und bin gespannt, was mich in dieser Zeit erwartet.

Der Wechsel zwischen Berufsschule und Berufsleben war manchmal schon anstrengend. Ich hatte teilweise nur eine 3-Tage-Woche in der Arbeit, wodurch man auch viele Dinge verpasst. Deshalb freue ich mich schon auf das Studium, bei dem der Wechsel nur alle 3 Monate blockweise stattfindet.

Wer sich für diese Ausbildung zur Medienkauffrau entscheidet, sollte …

… offen für Neues sein. Die vielen Wechsel innerhalb der Ausbildung machen diese vielseitig und spannend. Jedoch kann es schwer sein, jedes Mal von vorne zu beginnen. Man kommt ja alle paar Monate an einen anderen Ort, an dem nicht nur neue, interessante Kollegen warten, sondern auch unbekannte Themen und Systeme, in die man sich einarbeiten muss.

Sie machen eine Ausbildung, die im Titel schon zwei Welten verbindet – digital und print. Wofür schlägt ihr Herz?

Das ist schwer zu beantworten, da beide Bereiche sehr unterschiedlich sind – aber auch viele Gemeinsamkeiten haben. Mir machen beide Welten Spaß!

Was würden Sie anderen jungen Menschen empfehlen, die sich noch für keine Ausbildung entschieden haben?

Ich habe mich für eine Ausbildung entschieden, da ich mir nicht sicher war, was ich studieren möchte und mir einen Überblick über die Möglichkeiten verschaffen wollte. Über diese Entscheidung bin ich im Nachhinein wirklich froh. In der Ausbildung lernt man die Berufswelt wirklich kennen und bekommt einen neuen Blick auf viele Dinge – einen den man meiner Meinung nach direkt nach dem Abi noch nicht hat. Außerdem würde ich sagen, dass eine Ausbildung für diejenigen geeignet ist, die großes Interesse am praktischen Arbeiten haben. An Universitäten liegt der Schwerpunkt ja eher auf der Theorie.

Wieso haben Sie die SWMH als Ausbildungsstätte gewählt?

Die SWMH ist ein sehr vielseitiger Konzern, der einem Azubi zahlreiche Möglichkeiten bietet. Damals hat mich die riesige Vielfalt innerhalb des Hauses einfach gereizt. Zudem hat die SWMH sowohl auf der digitalen als auch auf der Print-Seite viel zu bieten, was gerade während der Ausbildung zur Medienkauffrau eine große Abwechslung bedeutet.