27. März 2019

Prominenter Auftritt für Kommentare auf SZ.de

Kommentare erhalten einen prominenten Auftritt auf SZ.de und werden offen für die Leserdebatte: Nutzer können mit SZ-Redakteuren in Dialog treten, Argumente austauschen – und bei Bedarf auch streiten.

München, 27. März 2019 Die Süddeutsche Zeitung ist eine politische Tageszeitung mit Haltung – und mit Meinung. Pointierte Kommentare, fundierte Analysen und reflektierte Leitartikel gehören zu ihrem publizistischen Selbstverständnis und zu dem, was die Leserinnen und Leser täglich von ihrer SZ erwarten. Stärker denn je verlangen Ereignisse heute nach Einordnung und Bewertung, die Redakteure und Korrespondenten der SZ haben die notwendige Expertise, um dies zu leisten. Daher verstärkt die SZ ihr Angebot an hochwertigem Meinungsjournalismus im Digitalen: Ab diesem Donnerstag erhalten Kommentare auf SZ.de einen neuen, prominenten Auftritt.

Das von Heribert Prantl gegründete Ressort Meinung setzt seine Arbeit künftig noch stärker als bisher im Netz fort. Die Seite Vier, eine Institution in der gedruckten SZ, hat nun ein Online-Pendant, das Ressort „Meinung“ auf SZ.de. Diese Entscheidung folgt auf einen Relaunch der Seite Vier, der Meinungsseite der SZ, und auf die Einführung der neuen Op-Ed-Seiten (Opinion und Editorial) für Kolumnisten und Gastbeiträge in der Freitags- und Samstagsausgabe. Das neue Online-Ressort präsentiert Meinungsbeiträge von SZ-Redakteuren, Kolumnisten und Gastautoren auf der Homepage von SZ.de künftig noch übersichtlicher und ansprechender. Da die Trennung zwischen Kommentar und Nachricht für die SZ zentraler journalistischer Standard ist, werden Meinungstexte für Leserinnen und Leser künftig noch leichter erkennbar und noch klarer von nachrichtlicher Berichterstattung unterscheidbar.

Aber nicht nur die Präsentation wird ansprechender und attraktiver – auch inhaltlich verbindet SZ.de mit dem neuen Online-Ressort Meinung einen elementaren Anspruch: Die Süddeutsche Zeitung tritt mit ihren Leserinnen und Lesern hier in eine kontinuierliche Debatte ein. Meinungstexte werden künftig standardmäßig kommentierbar, Leserinnen und Leser sollen in Zukunft auch ihre eigene Meinung zu Kommentaren abgeben können.

„Meinungsjournalismus ist auch Austausch, Debatte, Streit“, begründet Julia Bönisch, Chefredakteurin von SZ.de und Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung für Digitales, die Entscheidung. Ein neues Format bringt deshalb Leserinnen und Leser direkt und live mit SZ-Redakteuren in Dialog: In regelmäßigen Autorengesprächen können Leserinnen und Leser künftig mit Kommentar-Autoren diskutieren und Argumente austauschen.

Meinungsjournalismus, wie ihn die Süddeutsche Zeitung bietet, ist essenziell – nicht nur für die SZ, sondern auch für die politische Debatte in Deutschland. Schließlich ist die konstruktive Auseinandersetzung über Themen aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft nicht nur ein publizistisches Anliegen der Süddeutschen Zeitung, sondern demokratisches Grundbedürfnis.