Von der Lizenzzeitung zur Qualitätszeitung

Am 6. Oktober 1945 erschien die erste Ausgabe der Süddeutschen Zeitung mit der Lizenz Nr. 1 als „wichtige meinungsbildende“ Tageszeitung. Als „Sprachrohr für alle Deutschen, die einig sind in der Liebe zur Freiheit“ begleitete sie den Weg in eine neue Zeit. Zeiten ändern sich. Auch die Süddeutsche Zeitung hat seither so manchen Wandel vollzogen – und wuchs in den letzten 75 Jahren zur führenden Qualitätszeitung Deutschlands mit täglich weit mehr als einer Million Leserinnen und Lesern.

Die Anfänge

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges dürfen Zeitungen nur von Deutschen herausgebracht werden, die über eine Erscheinungsgenehmigung der Militärregierung verfügen. Am 6. Oktober 1945 erscheint in München die Süddeutsche Zeitung im Umfang von acht Seiten mit der Lizenz Nr. 1. Damit ist die SZ die erste deutsche Zeitung, die mit Genehmigung der Amerikaner in Bayern erscheint. Ihre Gründerväter heißen Edmund Goldschagg, Franz Josef Schöningh und August Schwingenstein. 1946 wird Werner Friedmann vierter Herausgeber. Er zählt als verantwortlicher Redakteur für den Münchner Teil und für Bayern zur Gründungsmannschaft der SZ. 1948 initiiert er die Spendenaktion „Adventskalender für gute Werke“, die seither jedes Jahr zur Unterstützung bedürftiger Familien und Einzelpersonen aufruft. Von 1951 bis 1960 ist er der Chefredakteur der SZ.

Bis zum 29. Oktober 1946 erscheint die SZ wöchentlich zweimal und kostet 20 Pfennig. Ab November ist sie dreimal in der Woche erhältlich. Vom ersten Oktoberfest-Wochenende 1949 an wird sie dem Leser täglich außer Sonntag zugestellt. Die Süddeutsche Zeitung hat zu diesem Zeitpunkt bereits 108 Mitarbeiter, davon 43 Redakteure. In der Ausgabe Nr. 47 erscheint 1946 zum ersten Mal das „Streiflicht“. Mit der Aufnahme der Bezeichnung „Münchner Neueste Nachrichten aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Sport“ in ihren Untertitel erinnert die SZ seit 1951 an die Münchner Neuesten Nachrichten, in deren Nachfolge sie sich sieht. Ab 1953 ist Generaldirektor Hans Dürrmeier Mitgesellschafter des Süddeutschen Verlages.

Am 1. Januar 1960 erreicht die Wochenendausgabe der SZ erstmals einen Umfang von 80 Seiten. Sie ist fast ein Pfund schwer und so dick, dass sie in manche Briefkästen gar nicht hineinpasst.

Erneuerung und Erweiterung

Zum 20. Jubiläum schenkt sich die Süddeutsche Zeitung 1965 ein neues Erscheinungsbild. Gleichzeitig wird eine neue Strukturierung eingeführt. Die Seite eins wird zur Nachrichtenseite, die Seite Drei ausschließlich zur Reportage-Seite. Leitartikel, Kommentare, Pressestimmen sowie die Karikatur sind auf Seite vier, der „Meinungsseite“, zusammengefasst. Schließlich stellt die SZ ihre eigene Auslandsberichterstattung auf ein Team exklusiv für sie arbeitender Korrespondenten um. Gesellschafter, Geschäftsführung, Betriebsrat und Redaktion unterzeichnen 1971 ein Redaktionsstatut für die Süddeutsche Zeitung.

1977 wird die Münchner SZ um sieben Regionalausgaben erweitert. Freising, Erding, Ebersberg, Bad Tölz-Wolfratshausen, Starnberg, Fürstenfeldbruck und Dachau erhalten täglich einen eigenen Lokalteil und eigene Landkreisredaktionen.

Jung, digital und in Farbe

Nach anderthalbjähriger Bauzeit nimmt der Süddeutsche Verlag 1984 sein neues Druckzentrum in München-Steinhausen in Betrieb. Es ist bis heute eine der modernsten Druckereien Europas.

Am 11. Mai 1990 liegt erstmals das SZ-Magazin als Beilage in der Süddeutschen Zeitung. Seither liegt es jeden Freitag der SZ bei und vereint unnachahmlich Qualitätsjournalismus und Zeitgeist.

Mit dem Jahr 1995 läutet die Süddeutsche Zeitung das digitale Zeitalter ein. Im Oktober geht sie online. SZ.de ist heute eines der führenden Internetportale unter den Tageszeitungen. Gleichzeitig entwickelt sich die Printausgabe weiter und bringt am 22. Juli 1996 das erste Farbfoto auf die Titelseite der Süddeutschen Zeitung.

Neue Heimat

Ende 2002 wird die Südwestdeutsche Medien Holding GmbH sechster Gesellschafter der Mediengruppe Süddeutscher Verlag. Die bisherigen fünf Gesellschafterstämme bleiben weiterhin Miteigentümer des Süddeutschen Verlags. 2008 dann wird die SWMH Hauptgesellschafter. Sie erwirbt 81,25% der Anteile. 18,75% verbleiben bei der Familie Friedmann.

1997 heißt erstmals die Seite 2 „Themen des Tages“, seit Oktober 2006 umbenannt in „Thema des Tages“. 2004 startet die SZ die Süddeutsche Zeitung I Bibliothek mit 50 großen Romanen des 20. Jahrhunderts.

Im November 2008 erfolgte der Umzug aus der Sendlinger Straße in der Münchner Altstadt in das neue Verlagsgebäude im Osten Münchens.

Viele Angebote, eine SZ

Die Süddeutsche Zeitung stärkt die investigative Recherche: Hans Leyendecker, Leitender Redakteur der SZ seit 1997, übernimmt von Juni 2009 an die Leitung des neu gegründeten Ressorts „Investigative Recherche”. 2014 gründen die Süddeutsche Zeitung, der NDR und WDR einen Verbund für investigative Recherchen.

Die Süddeutsche Zeitung vollzieht einen Regionalrelaunch. In ihrem Kernverbreitungsgebiet im Großraum München erscheint sie ab Juni 2010 mit einem neuen Lokal- und Regionalteil sowie einer veränderten Ausgabenstruktur.

Im Oktober 2014 erweitert die SZ ihre Samstagsausgabe zur „Süddeutschen Zeitung am Wochenende“. Sie enthält neben einer großzügigeren Bildsprache zahlreiche Neuerungen: vom neuen „Buch Zwei“, das auf drei Seiten ein relevantes Thema groß präsentiert, über den vierseitigen Wissenschaftsteil bis hin zu den neuen Büchern „Gesellschaft“ und „Stil“. Und sie bietet neue Formate in den verschiedenen Ressorts, eine zusätzliche Meinungsseite und die wöchentliche Kinderzeitung. Zeitgleich startet die SZ die digitale Zeitung „Sport am Wochenende“.

Der digitale Aufbruch spiegelt sich zunehmend in den Angeboten der Süddeutschen Zeitung wider. Seit Ende Oktober 2011 gibt es die SZ als App für das iPad mit neuen digitalen Erzähl- und Nachrichtenformaten, interaktiven Grafiken, Videokolumnen und Audio-Dateien. 2012 folgt der Relaunch der Homepage. Aus „sueddeutsche.de“ wird „Süddeutsche.de“. Mit SZ plus folgt 2015 eine starke Überarbeitung des Online-Auftritts. Bereits der Kopf der Titelseite soll die Wandlung ausdrücken: dort steht nicht mehr „Süddeutsche.de“, sondern „Süddeutsche Zeitung“. Nun hat man auch jederzeit Zugriff auf alles: auf alle Ausgaben der Zeitung, auf die Nachrichtenseite SZ.de, auf alle Sonderausgaben, auf das SZ Magazin und auf vielfältige digitale Zusatzangebote.

Investigativ und meinungsstark

Am 3. April 2016, um 20 Uhr deutscher Zeit, fiel der Startschuss zur Veröffentlichung der Panama Papers. Zeitgleich schaltete die Süddeutsche Zeitung ihre Projekthomepage live. Die Panama Papers zeigen ein gigantisches Ausmaß von Briefkastenfirmen. Ein internationales Konsortium von investigativen Journalisten (ICIJ) mit 400 Reportern aus rund 80 Ländern wertete 11,5 Millionen Dokumente aus, die aus einem Datenleck einer Offshore-Kanzlei in Panama City stammen. Mit den „Paradise Papers“ folgen am 5. November 2017 die nächsten Enthüllungen. Wie schon bei den Panama Papers hat die SZ die Daten mit ICIJ in Washington D.C. geteilt.

Nur ein Jahr später, am 25. November 2018, decken die Recherchen der „Implant Files“, an denen in Deutschland die Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR beteiligt sind, in Zusammenarbeit mit anderen Medien weltweit die Geschäfte um minderwertige Medizinprodukte auf.

Süddeutsche Zeitung, Spiegel und der österreichische Falter veröffentlichen am 17. Mai 2019 Ausschnitte eines Videos, das die sogenannte Ibiza-Affäre auslöst. In dem Video zeigen Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus unter anderem ihre Bereitschaft zur Korruption, Umgehung der Gesetze zur Parteienfinanzierung sowie zur verdeckten Übernahme der Kontrolle über parteiunabhängige Medien.

Neben der investigativen Recherche wächst auch das SZ-Angebot. Mit dem Format „Das Thema“ hat die Süddeutsche Zeitung im November 2017 ihren ersten eigenen Podcast gestartet. 2018 gründet die SZ eine eigene Meinungsredaktion. Am 30. April 2018 erscheint zum ersten Mal die neue Feiertagsausgabe der SZ. Die SZ am Feiertag bietet noch mehr Lesestoff und Lesevergnügen, mit zusätzlichen Seiten und einer Optik, die sich an das großzügige Layout der SZ am Wochenende anlehnt.

2020 feiert die Süddeutsche Zeitung als führende deutsche Tageszeitung ihren 75. Geburtstag.

  • 1945

Die Anfänge

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges dürfen Zeitungen nur von Deutschen herausgebracht werden, die über eine Erscheinungsgenehmigung der Militärregierung verfügen. Am 6. Oktober 1945 erscheint in München die Süddeutsche Zeitung im Umfang von acht Seiten mit der Lizenz Nr. 1. Damit ist die SZ die erste deutsche Zeitung, die mit Genehmigung der Amerikaner in Bayern erscheint. Ihre Gründerväter heißen Edmund Goldschagg, Franz Josef Schöningh und August Schwingenstein. 1946 wird Werner Friedmann vierter Herausgeber. Er zählt als verantwortlicher Redakteur für den Münchner Teil und für Bayern zur Gründungsmannschaft der SZ. 1948 initiiert er die Spendenaktion „Adventskalender für gute Werke“, die seither jedes Jahr zur Unterstützung bedürftiger Familien und Einzelpersonen aufruft. Von 1951 bis 1960 ist er der Chefredakteur der SZ.

Bis zum 29. Oktober 1946 erscheint die SZ wöchentlich zweimal und kostet 20 Pfennig. Ab November ist sie dreimal in der Woche erhältlich. Vom ersten Oktoberfest-Wochenende 1949 an wird sie dem Leser täglich außer Sonntag zugestellt. Die Süddeutsche Zeitung hat zu diesem Zeitpunkt bereits 108 Mitarbeiter, davon 43 Redakteure. In der Ausgabe Nr. 47 erscheint 1946 zum ersten Mal das „Streiflicht“. Mit der Aufnahme der Bezeichnung „Münchner Neueste Nachrichten aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Sport“ in ihren Untertitel erinnert die SZ seit 1951 an die Münchner Neuesten Nachrichten, in deren Nachfolge sie sich sieht. Ab 1953 ist Generaldirektor Hans Dürrmeier Mitgesellschafter des Süddeutschen Verlages.

Am 1. Januar 1960 erreicht die Wochenendausgabe der SZ erstmals einen Umfang von 80 Seiten. Sie ist fast ein Pfund schwer und so dick, dass sie in manche Briefkästen gar nicht hineinpasst.

  • 1965

Erneuerung und Erweiterung

Zum 20. Jubiläum schenkt sich die Süddeutsche Zeitung 1965 ein neues Erscheinungsbild. Gleichzeitig wird eine neue Strukturierung eingeführt. Die Seite eins wird zur Nachrichtenseite, die Seite Drei ausschließlich zur Reportage-Seite. Leitartikel, Kommentare, Pressestimmen sowie die Karikatur sind auf Seite vier, der „Meinungsseite“, zusammengefasst. Schließlich stellt die SZ ihre eigene Auslandsberichterstattung auf ein Team exklusiv für sie arbeitender Korrespondenten um. Gesellschafter, Geschäftsführung, Betriebsrat und Redaktion unterzeichnen 1971 ein Redaktionsstatut für die Süddeutsche Zeitung.

1977 wird die Münchner SZ um sieben Regionalausgaben erweitert. Freising, Erding, Ebersberg, Bad Tölz-Wolfratshausen, Starnberg, Fürstenfeldbruck und Dachau erhalten täglich einen eigenen Lokalteil und eigene Landkreisredaktionen.

  • 1984

Jung, digital und in Farbe

Nach anderthalbjähriger Bauzeit nimmt der Süddeutsche Verlag 1984 sein neues Druckzentrum in München-Steinhausen in Betrieb. Es ist bis heute eine der modernsten Druckereien Europas.

Am 11. Mai 1990 liegt erstmals das SZ-Magazin als Beilage in der Süddeutschen Zeitung. Seither liegt es jeden Freitag der SZ bei und vereint unnachahmlich Qualitätsjournalismus und Zeitgeist.

Mit dem Jahr 1995 läutet die Süddeutsche Zeitung das digitale Zeitalter ein. Im Oktober geht sie online. SZ.de ist heute eines der führenden Internetportale unter den Tageszeitungen. Gleichzeitig entwickelt sich die Printausgabe weiter und bringt am 22. Juli 1996 das erste Farbfoto auf die Titelseite der Süddeutschen Zeitung.

  • 1997

Neue Heimat

Ende 2002 wird die Südwestdeutsche Medien Holding GmbH sechster Gesellschafter der Mediengruppe Süddeutscher Verlag. Die bisherigen fünf Gesellschafterstämme bleiben weiterhin Miteigentümer des Süddeutschen Verlags. 2008 dann wird die SWMH Hauptgesellschafter. Sie erwirbt 81,25% der Anteile. 18,75% verbleiben bei der Familie Friedmann.

1997 heißt erstmals die Seite 2 „Themen des Tages“, seit Oktober 2006 umbenannt in „Thema des Tages“. 2004 startet die SZ die Süddeutsche Zeitung I Bibliothek mit 50 großen Romanen des 20. Jahrhunderts.

Im November 2008 erfolgte der Umzug aus der Sendlinger Straße in der Münchner Altstadt in das neue Verlagsgebäude im Osten Münchens.

  • 2009

Viele Angebote, eine SZ

Die Süddeutsche Zeitung stärkt die investigative Recherche: Hans Leyendecker, Leitender Redakteur der SZ seit 1997, übernimmt von Juni 2009 an die Leitung des neu gegründeten Ressorts „Investigative Recherche”. 2014 gründen die Süddeutsche Zeitung, der NDR und WDR einen Verbund für investigative Recherchen.

Die Süddeutsche Zeitung vollzieht einen Regionalrelaunch. In ihrem Kernverbreitungsgebiet im Großraum München erscheint sie ab Juni 2010 mit einem neuen Lokal- und Regionalteil sowie einer veränderten Ausgabenstruktur.

Im Oktober 2014 erweitert die SZ ihre Samstagsausgabe zur „Süddeutschen Zeitung am Wochenende“. Sie enthält neben einer großzügigeren Bildsprache zahlreiche Neuerungen: vom neuen „Buch Zwei“, das auf drei Seiten ein relevantes Thema groß präsentiert, über den vierseitigen Wissenschaftsteil bis hin zu den neuen Büchern „Gesellschaft“ und „Stil“. Und sie bietet neue Formate in den verschiedenen Ressorts, eine zusätzliche Meinungsseite und die wöchentliche Kinderzeitung. Zeitgleich startet die SZ die digitale Zeitung „Sport am Wochenende“.

Der digitale Aufbruch spiegelt sich zunehmend in den Angeboten der Süddeutschen Zeitung wider. Seit Ende Oktober 2011 gibt es die SZ als App für das iPad mit neuen digitalen Erzähl- und Nachrichtenformaten, interaktiven Grafiken, Videokolumnen und Audio-Dateien. 2012 folgt der Relaunch der Homepage. Aus „sueddeutsche.de“ wird „Süddeutsche.de“. Mit SZ plus folgt 2015 eine starke Überarbeitung des Online-Auftritts. Bereits der Kopf der Titelseite soll die Wandlung ausdrücken: dort steht nicht mehr „Süddeutsche.de“, sondern „Süddeutsche Zeitung“. Nun hat man auch jederzeit Zugriff auf alles: auf alle Ausgaben der Zeitung, auf die Nachrichtenseite SZ.de, auf alle Sonderausgaben, auf das SZ Magazin und auf vielfältige digitale Zusatzangebote.

  • 2016

Investigativ und meinungsstark

Am 3. April 2016, um 20 Uhr deutscher Zeit, fiel der Startschuss zur Veröffentlichung der Panama Papers. Zeitgleich schaltete die Süddeutsche Zeitung ihre Projekthomepage live. Die Panama Papers zeigen ein gigantisches Ausmaß von Briefkastenfirmen. Ein internationales Konsortium von investigativen Journalisten (ICIJ) mit 400 Reportern aus rund 80 Ländern wertete 11,5 Millionen Dokumente aus, die aus einem Datenleck einer Offshore-Kanzlei in Panama City stammen. Mit den „Paradise Papers“ folgen am 5. November 2017 die nächsten Enthüllungen. Wie schon bei den Panama Papers hat die SZ die Daten mit ICIJ in Washington D.C. geteilt.

Nur ein Jahr später, am 25. November 2018, decken die Recherchen der „Implant Files“, an denen in Deutschland die Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR beteiligt sind, in Zusammenarbeit mit anderen Medien weltweit die Geschäfte um minderwertige Medizinprodukte auf.

Süddeutsche Zeitung, Spiegel und der österreichische Falter veröffentlichen am 17. Mai 2019 Ausschnitte eines Videos, das die sogenannte Ibiza-Affäre auslöst. In dem Video zeigen Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus unter anderem ihre Bereitschaft zur Korruption, Umgehung der Gesetze zur Parteienfinanzierung sowie zur verdeckten Übernahme der Kontrolle über parteiunabhängige Medien.

Neben der investigativen Recherche wächst auch das SZ-Angebot. Mit dem Format „Das Thema“ hat die Süddeutsche Zeitung im November 2017 ihren ersten eigenen Podcast gestartet. 2018 gründet die SZ eine eigene Meinungsredaktion. Am 30. April 2018 erscheint zum ersten Mal die neue Feiertagsausgabe der SZ. Die SZ am Feiertag bietet noch mehr Lesestoff und Lesevergnügen, mit zusätzlichen Seiten und einer Optik, die sich an das großzügige Layout der SZ am Wochenende anlehnt.

2020 feiert die Süddeutsche Zeitung als führende deutsche Tageszeitung ihren 75. Geburtstag.