Pressemitteilungen

München, 10. Januar 2022 Der Süddeutsche Verlag, zu dem auch die Süddeutsche Zeitung (SZ) gehört, hat zum 1. Januar 2022 das SZ Institut gegründet. Das SZ Institut soll als Denkfabrik Netzwerke mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft knüpfen. „Das SZ Institut wird Denkfabrik und Schnittstelle für interne und externe Partner sein, um neue Ideen für ein gegenwärtiges Medienhaus zu entwickeln“, sagt Verlagsgeschäftsführer Dr. Christian Wegner.

Geleitet wird das SZ Institut von Dirk von Gehlen und Christoph Hohmann. Dirk von Gehlen arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren für die Süddeutsche Zeitung, zuletzt als Leiter des Bereichs Innovation / Social Media. Er entwickelte unter anderem das Longreads-Magazin „SZ Langstrecke“. Christoph Hohmann kam vor gut zwei Jahren zur Südwestdeutschen Medienholding (SWMH), der Dachgesellschaft des Süddeutschen Verlags. Bei der SWMH ist Christoph Hohmann in führender Position für den Bereich New Business und Cooperations tätig. „Neue Ideen beginnen stets mit einer genauen Kenntnis der User-Bedürfnisse“, sagt Dirk von Gehlen. Er lädt Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zur Kooperation ein.

Zu den ersten Projekten des SZ Instituts gehören das Gütesiegel „Deutschland Favorit“, das das SZ Institut zusammen mit dem weltweit führenden Geschäftsdaten-Portal Statista vergibt, und das bidt-SZ-Digitalbarometer, das den Stand der digitalen Bildung zusammen mit dem Bayerischen Institut für digitale Transformation repräsentativ ermittelt. Ebenso wird das SZ Institut auch mit Kooperationspartnern Studien publizieren. Auf https://institut.sz.de informiert das Institut über die Projekte.

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München, 9. Dezember 2021 Fast 500.000 Zeitungsseiten aus 13.649 Ausgaben der Süddeutschen Zeitung (SZ) der Jahre 1945 bis 1993 sind im SZ Archiv ab sofort digital zugänglich und durchsuchbar. Ebenfalls für die Zukunft gesichert wurden die bislang noch nicht bearbeiteten Archivbestände der SZ-Landkreisausgaben der Jahre 1977 bis 1999. Sämtliche Jahrgänge der SZ sind damit digitalisiert.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Retrodigitalisierung der Archivbestände seit der Erstausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 6. Oktober 1945 stehen der SZ-Redaktion und externen Kunden wie etwa Universitäten und Bibliotheken fortan 76 Jahre SZ-Geschichte und -Geschichten weitestgehend vollständig in der Pressedatenbank des SZ Archivs für die Recherche zur Verfügung.

Das physische wie digitale SZ Archiv ist in der Dokumentations- und InformationsZentrum München GmbH (DIZ) beheimatet. Das DIZ nahm das Mammutprojekt der Retrodigitalisierung im Jahr 2017 unter der Leitung von Natalia Lantsch auf. Die Firma PPS PrePress Systeme GmbH in Oberursel unterstützte die Zeitungsdigitalisierung als kompetenter und erfahrener Partner. In der Hauptphase des Projekts zwischen 2017 und 2019 wurden tonnenweise empfindliche historische Zeitungsbände aus dem Keller des Verlagsgebäudes in München zur Digitalisierung nach Oberursel überführt. Der folgende Digitalisierungsprozess bei PPS beinhaltete das Geraderichten, Säubern, Beschneiden und Scannen der Zeitungsseiten sowie ihre Weiterverarbeitung inklusive Layout-Analyse, OCR-Erkennung mit einer Genauigkeit von mehr als 99 Prozent und die Leseflussoptimierung der PDF-Dateien.

Auf diese Weise digitalisiert wurden die SZ-Hauptausgabe und die Landkreisausgaben. Neben PDF-Dateien lieferte PPS jeweils auch durchsuchbare XML-Dateien der Ganzseiten zurück ans DIZ. Die Daten wurden in beiden Formaten in die Pressedatenbank integriert. Parallel begann das Team um Fabian Störmer, der den gesamten Prozess im DIZ operativ begleitet hat, mit der Qualitätssicherung und den Korrekturarbeiten, die nun weitgehend abgeschlossen sind. Ebenfalls digitalisiert wurden das Süddeutsche Zeitung Magazin (1990 bis 1999) und die Magazinausgaben von jetzt (1993 bis 2002). Die Einbindung in die Pressedatenbank steht hier kurz bevor.

Maßgeblich vorangetrieben wurde die Realisierung des Projekts Retrodigitalisierung durch Stefan Hilscher, scheidender Geschäftsführer der Süddeutsche Verlag GmbH und des DIZ. „Die Zukunft der Süddeutschen Zeitung ist digital, nun haben wir zudem die Vergangenheit digital bewahrt“, resümiert Hilscher zum erfolgreichen Projektabschluss.

Zugänglich sind die neu digitalisierten Archivschätze über die Archivlösung SZ Retro als Einzelplatzlösung oder als Add-on zu Campus-Lizenzen. Zu den Kunden zählen bereits große Universitäten sowie Staats- und Landesbibliotheken. Das Team von DIZ informiert unter archiv@sz.de gerne über individuelle Zugriffsmöglichkeiten auf SZ Retro.

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München und Wien, 8. November 2021 Die Süddeutscher Verlag Hüthig Fachinformationen GmbH, eine Tochtergesellschaft der Süddeutscher Verlag GmbH, veräußert mit Wirkung zum 1. November 2021 sämtliche Anteile an der Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH (ÖWV) an Thomas Letz, Geschäftsführer des ÖWV.

Thomas Letz ist damit alleiniger Gesellschafter des ÖWV und wird weiter als Geschäftsführer tätig sein. Alle Arbeitsplätze im Verlag bleiben erhalten. Über die finanziellen Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.

Der Österreichische Wirtschaftsverlag (www.wirtschaftsverlag.at) ist einer der größten Fachverlage Österreichs. Er ist auf die Branchen „Automotive“, „Bau“, „Gastronomie & Handel“ und „Wirtschaft“ spezialisiert. Der Verlag publiziert zwölf Fachmagazine mit einer jährlichen Auflage von rund 1,35 Millionen. Die fünf Internetportale des Verlags haben eine digitale Reichweite von monatlich rund 82.000 Besucherinnen und Besuchern. Corporate Publishing und E- Learning-Angebote gehören zum Leistungsspektrum des ÖWV. Der Verlag hat 62 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort in Wien.

Thomas Letz sagt: „Den Österreichischen Wirtschaftsverlag gibt es seit 76 Jahren. In den vergangenen drei Jahren als Geschäftsführer des ÖWV habe ich die Stärken des Verlags kennengelernt: Diese sind nicht nur die vielen Magazine, die fest in ihren jeweiligen Branchen verankert sind, oder die neuen E-Learning-Produkte, welche als ‚Wirtschaftsverlag Akademie‘ jetzt auf dem Markt sind. Stark sind vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Was sie leisten, macht uns aus. Ich bin davon überzeugt, dass wir die digitale Transformation unseres Unternehmens gemeinsam weiter voranbringen und den Verlag sehr gut entwickeln werden.“

Dr. Karl Ulrich, Geschäftsführer des Süddeutschen Verlags, sagt: „Wir konzentrieren uns weiterhin konsequent auf die strategische Entwicklung unserer Fachinformations- und Fachservice-Unternehmen zu digitalen Informationsdienstleistern mit crossmedialer Produktpalette und jeweils kritischer Größe. Mit diesem Management- Buy-out schaffen wir für den Österreichischem Wirtschaftsverlag und seinen Mitarbeitenden eine neue Perspektive, worüber wir uns sehr freuen. Wir wünschen Thomas Letz und seinem Team auch zukünftig viel Erfolg und werden weiterhin schlagkräftig kooperieren!“

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München, 11. Oktober 2021 Die TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH und die Zamdo GmbH, ein 100%iges Tochterunternehmen der Süddeutsche Zeitung Logistik GmbH, kooperieren ab Oktober 2021 im Logistikbereich.

Mit dem Erscheinungstag Samstag, 9. Oktober 2021, hat die taz erstmalig das bundesweite Logistiknetzwerk der Zamdo GmbH genutzt. Fortan wird Zamdo im Auftrag der taz die neustrukturierte Samstagsausgabe ab den Druckorten Gießen und Pinneberg an Regionalverlage, Grossisten, Briefzentren, Bahnhofsbuchhändler und Sonderkunden liefern. Im Vorfeld stand ein Zamdo-Team den Kolleginnen und Kollegen der taz im Rahmen eines Projektes für alle logistischen Fragen beratend und unterstützend zur Seite. Das Ziel einer effizienten und optimierten Auslieferung sowohl unter Druck- als auch unter Logistikgesichtspunkten wurde dabei erreicht.

„Vor dem Hintergrund der immer schwieriger werdenden Zustellung gedruckter Zeitungen ist uns eine zuverlässige und effiziente Zustellung unserer Wochenendausgabe sehr wichtig. Dies umso mehr, weil nach der finanziell und logistisch notwendigen zukünftigen Umstellung unserer gedruckten Montag-Freitag-Ausgaben auf eine tägliche digitale Zeitungsausgabe in der App ein besonderer Schwerpunkt auf der weiterhin gedruckten Wochenendausgabe liegen wird“, so Andreas Marggraf, Geschäftsführer der TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die taz auf dem Weg zu ihrer neuen Wochenendausgabe in logistischen Fragen begleiten durften und nun einen weiteren Partner in unserem Logistiknetzwerk betreuen können“, so Jürgen Baldewein, Geschäftsführer der Zamdo GmbH.

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