Pressemitteilungen

Stuttgart, Ulm 26. Februar 2021 Gemeinsam Kräfte stärken – unter diesem Stichwort haben die Berliner Büros der Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten und der Südwest Presse eine Kooperation vereinbart. Durch einen gegenseitigen Austausch von Inhalten stellen die Partner ihre Berichterstattung aus der Hauptstadt noch breiter auf. Berichte aus dem Berliner Büro von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten erreichen eine tägliche Auflage von 940.000 Exemplaren. Die Beiträge der Südwest Presse, die ihre Aktivitäten in Berlin unter dem Dach der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft gebündelt hat, erreichen täglich 540.000 Exemplare. Gemeinsam werden die Beiträge aus Stuttgarter Zeitung / Stuttgarter Nachrichten und Neuer Berliner Redaktionsgesellschaft somit täglich in bis zu 1,5 Millionen Zeitungsexemplaren veröffentlicht. Zusammen stoßen die Kooperationspartner in die relevante Spitzengruppe der publizistischen Angebote aus der Bundeshauptstadt vor.

Am 1. März starten die Berliner Büros der beiden Häuser ihre Zusammenarbeit. Geplant ist ein gegenseitiger Austausch von Texten sowie gemeinsame Interviews. Dabei werden die beiden Büros nicht zusammengelegt, sondern die Korrespondenten arbeiten weiterhin eigenständig. „Wir versprechen uns von dem Schritt eine weitere Steigerung unserer Qualität und unserer Reichweite“, sagt Joachim Dorfs, Chefredakteur der Stuttgarter Zeitung. Der zunehmenden Konzentration journalistischer Angebote insbesondere in Berlin könne man nur durch solche Projekte begegnen.

„Das ist eine Kooperation auf Augenhöhe“, betont Ulrich Becker, Chefredakteur der Südwest Presse.
„Beide Partner wollen von der Stärke des jeweils anderen profitieren, ohne dass wir unsere Eigenständigkeit aufgeben.“ Christoph Reisinger, Chefredakteur der Stuttgarter Nachrichten, ergänzt:
„Mit der Zusammenlegung der Kräfte machen wir auch anderen Redaktionen ein Angebot zur Kooperation.“

Im Berliner Büro der beiden Stuttgarter Blätter arbeiten fünf Korrespondentinnen und Korrespondenten. Sie beliefern unter anderem auch die Redaktionen der Badischen Zeitung, der Freien Presse Chemnitz und des Schwarzwälder Boten.

Die Neue Berliner Redaktionsgesellschaft (NBR) produziert mit zwölf Kolleginnen und Kollegen die Mantelinhalte für die Südwest Presse, die Märkische Oderzeitungen (Frankfurt/Oder) und die Lausitzer Rundschau (Cottbus). Außerdem bezieht die Schwäbische Zeitung (Ravensburg) Inhalte von der NBR.

Ansprechpartner:
Südwestpresse: Chefredakteur Ulrich Becker (u.becker@swp.de; 0731/156-320)
Stuttgarter Zeitung: Chefredakteur Joachim Dorfs (joachim.dorfs@stuttgarter-zeitung.de; 0711/7205-1100)
Stuttgarter Nachrichten: Chefredakteur Christoph Reisinger (christoph.reisinger@stuttgarter-nachrichten.de; 0711/7205-7100)

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München, 22. Februar 2021 Die Süddeutsche Zeitung geht als erste Tageszeitung in Deutschland mit Spotify eine Kooperation für journalistische Podcast-Formate ein. Die Vereinbarung mit der Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH umfasst einen täglichen Podcast und zwei Doku-Serien, die exklusiv für den Streaming-Anbieter mit Journalistinnen und Journalisten der Süddeutschen Zeitung produziert werden.

Das tägliche Format „An diesem Tag“ schaut auf Nachrichten von vor zehn Jahren und verfolgt, wie sich die Ereignisse bis heute entwickelt haben. Die Themen stammen dabei aus den Ausgaben der Süddeutschen Zeitung von 2011. Sie reichen von gesellschaftlichen Diskussionen zum Atomausstieg nach der Katastrophe von Fukushima bis hin zur Frage, ob mit dem letzten Harry-Potter-Film eine popkulturelle Ära zu Ende ging. Die erste Staffel soll am 1. März exklusiv bei Spotify starten und wird auch in der personalisierten Spotify Playlist „Daily Drive“ verfügbar sein.

In der Podcast-Serie „Terror am OEZ – Fünf Jahre nach dem Anschlag in München“ untersuchen SZ-Journalistinnen und -Journalisten, wie es zu dieser rassistisch motivierten Tat kommen konnte und warum sie fälschlicherweise als Amoklauf eingeordnet wurde. Die Serie zeigt Parallelen der Tat von München zu den Anschlägen von Halle und Hanau auf und beschäftigt sich damit, was wir daraus für die Zukunft lernen können. „Terror am OEZ – Fünf Jahre nach dem Anschlag in München“ erscheint mit sechs Episoden ab Juli exklusiv auf Spotify.

Im Laufe dieses Jahres ist darüber hinaus ein drittes Format im Rahmen der Kooperation geplant.

Saruul Krause-Jentsch, Head of Studios Spotify DACH, sagt: „Die Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung ist für Spotify das erste Mal, dass wir mit einem deutschen Verlagshaus zusammenarbeiten. Umso mehr freut es uns, dass wir gleich drei Formate gemeinsam mit dieser renommierten Redaktion umsetzen werden: zwei Doku-Podcasts und ein tägliches Nachrichtenformat, das bereits nächste Woche startet.“

Laura Terberl, Leitung Audio- und Videoreaktion Süddeutsche Zeitung, ergänzt: „Bei der SZ produzieren wir seit mehr als drei Jahren Podcasts: sowohl kurze, tägliche Formate, als auch längere Dokus. Mit Audio können wir noch viel mehr Menschen für den Journalismus begeistern, der unser Haus schon immer ausmacht: investigative Recherchen und große, gut erzählte Reportagen. Deshalb freue ich mich sehr auf den Start der drei Formate, die wir für Spotify konzipiert haben.“

Johannes Hauner, Mitglied der Geschäftsleitung der Süddeutsche Zeitung Digitale Medien, meint: „Wir freuen uns sehr über den Ausbau unseres Podcast-Portfolios und die Zusammenarbeit mit Spotify. Die Umsetzung eines gemeinsamen Daily-Formats unterstreicht die langfristige Ausrichtung der Kooperation.“

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München, 25. Januar 2021 Die Süddeutsche Zeitung GmbH wird die Dienstleistung des Einzelverkauf Service für die Süddeutsche Zeitung und alle Zeitschriftentitel ab dem 01. April 2021 an die IPS Pressevertrieb GmbH übergeben.

Die rückläufige Marktentwicklung in den letzten Jahren, die andauernden Konzentrationsprozesse im bundesdeutschen Presse-Grosso und natürlich auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind Hintergründe der Entscheidung. Die Zusammenarbeit mit IPS bietet der Süddeutschen Zeitung (SZ) durchweg positive Aspekte und Perspektiven für das künftige Geschäft in diesem komplexen Vertriebskanal.

Durch die Vergabe dieser operativen Dienstleistung an einen renommierten Nationalvertrieb mit langjähriger Erfahrung im Inlands- und Auslandsgeschäft ist es dem Einzelverkaufs-Team der SZ künftig möglich, sich noch stärker den Aufgaben in der Handelssteuerung, dem Handelsmarketing, dem CRM-Bereich und der strategischen Steuerung einzelner Geschäftsfelder zu widmen.

Noch vor dem offiziellen Start am 01. April 2021 wird IPS bereits die Betreuung der SZ Langstrecke 1/21 (Erstverkaufstag: 06. März 2021) von der MZV Moderner Zeitschriften Vertrieb GmbH & Co. KG übernehmen.

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Frankfurt, München 12. Januar 2021 Frankfurter Allgemeine Zeitung und Süddeutsche Zeitung haben den gemeinsamen Werbevermarkter REPUBLIC gegründet. Das Joint Venture der beiden Verlage wird das überregionale Werbeinventar von SZ und F.A.Z. vermarkten und wirksame Kommunikationslösungen für gehobene Zielgruppen aus einer Hand bieten. Unberührt davon ist die Vermarktung des regionalen und lokalen Print- und Digitalinventars. Diese verbleiben jeweils bei der F.A.Z. und der RheinMainMedia GmbH bzw. bei der SZ. Auch die Rolle der iq digital bei der Digitalvermarktung ist durch den Zusammenschluss nicht tangiert. REPUBLIC verschafft Werbungtreibenden den crossmedialen Zugang zu 29,95 Millionen Leserinnen und Lesern pro Monat (Quelle: b4p 2020/1).

Das Joint Venture, an dem SZ und F.A.Z. jeweils 50 Prozent halten, soll am 1. April 2021 operativ starten. Geleitet wird das neue Unternehmen von zwei Geschäftsführern: Jürgen Maukner, derzeit Gesamtanzeigenleiter der SZ und Geschäftsführer der SZ Media GmbH, und Ingo Müller, derzeit Gesamtleiter Werbemärkte & Media Solutions der F.A.Z. Unternehmenssitz ist Berlin, mit weiteren Standorten in Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg sowie einem Netzwerk internationaler Vermarktungspartner. REPUBLIC wird mit etwa 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich zum überwiegenden Teil aus den bisherigen Vermarktungseinheiten der Gesellschafter rekrutieren, an den Start gehen.

Mit der Gründung von REPUBLIC reagieren F.A.Z. und SZ auf den sich verändernden Werbemarkt, der zunehmend durch Zusammenschlüsse, intensivierte Vermarktungskooperationen und dem Wunsch der Kunden nach übergreifenden Kommunikationslösungen geprägt ist. 2020 hatte das Bundeskartellamt – auch mit Sicht auf Vorteile für die Kunden – bereits grünes Licht für das Joint Venture und die gemeinsame Werbevermarktung gegeben.

Thomas Lindner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung GmbH:
„Mit REPUBLIC etablieren die beiden Häuser eine leistungsstarke Organisation für den Werbemarkt, die alle bestehenden, aber auch neue Kommunikationsangebote der Werbevermarktung beider Häuser klug bündelt und aus einer Hand anbietet. Damit bieten wir eine in Deutschland hervorragende, tagesaktuelle Reichweite und Kommunikationskraft in Qualitätszielgruppen an und sichern die Relevanz der starken Marken Süddeutsche Zeitung und F.A.Z. im nationalen Werbemarkt.“

Stefan Hilscher, Geschäftsführer Süddeutsche Zeitung GmbH:
„Wir arbeiten im digitalen Werbemarkt bereits zusammen und können auf eine gute Vertrauensbasis sowie eine engagierte Zusammenarbeit zurückblicken. Unsere Häuser verbindet der hohe publizistische Anspruch unserer Marken, die für unabhängigen Qualitätsjournalismus und gesellschaftlichen Diskurs stehen. F.A.Z. und Süddeutsche Zeitung liefern ihren Leserinnen und Lesern die Grundlage für Teilhabe und Gestaltung von Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Wer diese Menschen wirksam erreichen will, sollte künftig mit REPUBLIC sprechen, dem neuen Vermarkter von Premiummedien und -zielgruppen in Deutschland.“

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