Pressemitteilungen

Frankfurt, München 12. Januar 2021 Frankfurter Allgemeine Zeitung und Süddeutsche Zeitung haben den gemeinsamen Werbevermarkter REPUBLIC gegründet. Das Joint Venture der beiden Verlage wird das überregionale Werbeinventar von SZ und F.A.Z. vermarkten und wirksame Kommunikationslösungen für gehobene Zielgruppen aus einer Hand bieten. Unberührt davon ist die Vermarktung des regionalen und lokalen Print- und Digitalinventars. Diese verbleiben jeweils bei der F.A.Z. und der RheinMainMedia GmbH bzw. bei der SZ. Auch die Rolle der iq digital bei der Digitalvermarktung ist durch den Zusammenschluss nicht tangiert. REPUBLIC verschafft Werbungtreibenden den crossmedialen Zugang zu 29,95 Millionen Leserinnen und Lesern pro Monat (Quelle: b4p 2020/1).

Das Joint Venture, an dem SZ und F.A.Z. jeweils 50 Prozent halten, soll am 1. April 2021 operativ starten. Geleitet wird das neue Unternehmen von zwei Geschäftsführern: Jürgen Maukner, derzeit Gesamtanzeigenleiter der SZ und Geschäftsführer der SZ Media GmbH, und Ingo Müller, derzeit Gesamtleiter Werbemärkte & Media Solutions der F.A.Z. Unternehmenssitz ist Berlin, mit weiteren Standorten in Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg sowie einem Netzwerk internationaler Vermarktungspartner. REPUBLIC wird mit etwa 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich zum überwiegenden Teil aus den bisherigen Vermarktungseinheiten der Gesellschafter rekrutieren, an den Start gehen.

Mit der Gründung von REPUBLIC reagieren F.A.Z. und SZ auf den sich verändernden Werbemarkt, der zunehmend durch Zusammenschlüsse, intensivierte Vermarktungskooperationen und dem Wunsch der Kunden nach übergreifenden Kommunikationslösungen geprägt ist. 2020 hatte das Bundeskartellamt – auch mit Sicht auf Vorteile für die Kunden – bereits grünes Licht für das Joint Venture und die gemeinsame Werbevermarktung gegeben.

Thomas Lindner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung GmbH:
„Mit REPUBLIC etablieren die beiden Häuser eine leistungsstarke Organisation für den Werbemarkt, die alle bestehenden, aber auch neue Kommunikationsangebote der Werbevermarktung beider Häuser klug bündelt und aus einer Hand anbietet. Damit bieten wir eine in Deutschland hervorragende, tagesaktuelle Reichweite und Kommunikationskraft in Qualitätszielgruppen an und sichern die Relevanz der starken Marken Süddeutsche Zeitung und F.A.Z. im nationalen Werbemarkt.“

Stefan Hilscher, Geschäftsführer Süddeutsche Zeitung GmbH:
„Wir arbeiten im digitalen Werbemarkt bereits zusammen und können auf eine gute Vertrauensbasis sowie eine engagierte Zusammenarbeit zurückblicken. Unsere Häuser verbindet der hohe publizistische Anspruch unserer Marken, die für unabhängigen Qualitätsjournalismus und gesellschaftlichen Diskurs stehen. F.A.Z. und Süddeutsche Zeitung liefern ihren Leserinnen und Lesern die Grundlage für Teilhabe und Gestaltung von Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Wer diese Menschen wirksam erreichen will, sollte künftig mit REPUBLIC sprechen, dem neuen Vermarkter von Premiummedien und -zielgruppen in Deutschland.“

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Stuttgart, 05. Januar 2021 Thomas Gläser (40) ist seit Anfang Januar 2021 weiterer Geschäftsführer der STZW (Stuttgarter Zeitung Werbevermarktung GmbH). Er leitet in dieser Funktion die Lesermarktaktivitäten für die Zeitungsgruppe Stuttgart sowie den Schwarzwälder Boten und ist damit für Abo-Vermarktung und Marketing in Print und Digital verantwortlich. Thomas Gläser war bereits von 2001 bis 2012 für die Schwarzwälder Bote Mediengruppe tätig. 2016 kehrte er in diese als Leiter Vertrieb & Lesermarkt zurück. 2019 wechselte er nach Stuttgart, um die Leitung des digitalen Lesermarktes sowie die stellvertretende Gesamtleitung für den Lesermarkt zu übernehmen. Weiter Geschäftsführer der STZW bleibt unverändert Oliver Nothelfer für die Werbevermarktung.

Thomas Gläser folgt auf Gertraud Paul in der Verantwortung des Gesamt-Lesermarktes. Gertraud Paul hat die Verantwortung für das noch laufende Medienhausprojekt übernommen und wird mit ihrer langjährigen Expertise das Projekt bis Mitte 2021 finalisieren. Jessica Schrägle (Schwarzwald) sowie Jens Kobus und Florian Steinmetz (Region Stuttgart) tragen jeweils die regionale Lesermarkt-Verantwortung für die einzelnen Zeitungstitel des Medienhauses.

Herbert Dachs, Geschäftsführer der Medienholding Süd, zu der die STZW gehört, sagt: „Mit dieser organisatorischen Weiterentwicklung auf einer einheitlichen Plattform für die Regionalverlage der Medienholding Süd wird Thomas Gläser mit seinem Team die Digitalstrategie im Lesermarkt über alle Verlagsstandorte ausrollen und somit den Shift ins Digitale konsequent vorantreiben.“

Das Medienhausprojekt ist darauf ausgerichtet, die digitalen, journalistischen Angebote des Medienhauses zu optimieren, um regionalen Journalismus allen Leserinnen und Lesern noch leichter zugänglich zu machen. Zum Projekt gehören die Steigerung der Marktdurchdringung durch ein aktives Channel-Management im Abo-Marketing und die Durchführung überregionaler Kampagnen im zentralen Lesermarkt.

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München/Stuttgart/Ulm, 30. Dezember 2020 Die Gesellschafter des Süddeutschen Verlags haben gemeinsam beschlossen, dass einer der Gesellschafter, die Ebner Media Group (EMG), vorbehaltlich einer kartellrechtlichen Genehmigung den Verlag Werben & Verkaufen übernehmen wird. Am 29. Dezember wurde der Kauf- und Abtretungsvertrag über die Geschäftsanteile der Verlag Werben & Verkaufen GmbH mit der Ebner Media Group GmbH & Co. KG formal beurkundet. Er tritt in Kraft, sobald das Bundeskartellamt die Freigabe erteilt.

Hintergrund der geplanten Übergabe der W&V an die EMG ist die konsequente, wachstumsorientierte Fokussierung auf bestimmte Branchen im Unternehmensbereich Fachinformationen der Südwestdeutschen Medienholding (SWMH), zu der der Süddeutsche Verlag gehört. Die W&V ist der einzige Fachverlag im Branchencluster Kommunikation. Mit der Integration der W&V in die EMG mit ihren Marken und Teams soll ein noch attraktiveres Portfolio von Branchen-Medien, Branchen-Events und Service-Angeboten entstehen, welches für Kommunikations-Communities maßgeschneidert ist.

Marco Parrillo, Geschäftsführer der Ebner Media Group, sagt: „Die W&V passt perfekt zur Wachstums-Strategie der Ebner Media Group. Wir möchten das zentrale Wissens- & Networking-Hub für die Kommunikationsbranche sein und damit unser Brand-Portfolio logisch um ein weiteres Themenfeld entlang der digitalen Wertschöpfungskette ergänzen.“

Karl Ulrich, Geschäftsführer des Süddeutschen Verlags, ergänzt: „In der Ebner Media Group wird die W&V ihre Marke und ihre Produkte noch schlagkräftiger zur Geltung bringen können. Mit unseren eigenen Fachservices konzentrieren wir uns auf ausgewählte Marktsegmente, in denen wir mit leistungsstarken Angeboten, kritischer Größe und Wachstum jeweils Best-Owner bleiben oder werden.“

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München/Hamburg, 9. November 2020 Manche Menschen beschreiten mutige, neue Wege im digitalen Wandel und werden so zu Vorbildern für andere. Google und die Süddeutsche Zeitung (SZ) möchten mit dem Aufbruch Award ihre Leistung anerkennen und 2020 erstmals drei solcher Persönlichkeiten würdigen. Nach Bekanntgabe der gemeinsamen Initiative von Google und SZ Mitte Oktober stehen nun die Preisträgerinnen und Preisträger fest: Für ihren Pioniergeist und das Gespür für neue, wegweisende Ideen für das digitale Zeitalter werden Margret Rasfeld (Kategorie Bildung), Christina Lang (Kategorie Gesellschaft) und Nico Rosberg (Kategorie Wirtschaft) ausgezeichnet.

Für den Auswahlprozess der Preisträgerinnen und Preisträger hatte sich eine Jury intensiv mit herausragenden Persönlichkeiten beschäftigt, die als Vorbilder beispielhaft für den digitalen Wandel hierzulande stehen. Der Jury gehörten Dr. Marc Beise, Leiter der Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung, Philipp Justus, Vice President Central Europe, Google, sowie Verena Pausder an, Autorin und Vorständin von Digitale Bildung für Alle e.V.

Der Aufbruch Award wird im Vorfeld des SZ-Wirtschaftsgipfels am 15. November verliehen. Von Berlin aus wird die ca. 45-minütige Award-Show ab 19.00 Uhr unter www.aufbruch.sueddeutsche.de übertragen. Neben der Preisverleihung und Gewinnerporträts erwartet die Zuschauer ein Rahmenprogramm, durch das die Fernsehjournalistin und Tagesthemen-Moderatorin Caren Miosga führen wird.

Die Preisträgerinnen & Preisträger

In der Kategorie Bildung wird die Autorin und ehemalige Schulleiterin Margret Rasfeld ausgezeichnet. Die Jury würdigt damit ihre Rolle als Mitbegründerin der Initiative „Schule im Aufbruch“, die sich für eine ganzheitliche und transformative Bildung einsetzt.

Christina Lang erhält den Aufbruch Award in der Kategorie Gesellschaft. Sie ist Mitbegründerin der Tech- und Innovations-Taskforce 4Germany und derzeit CEO von DigitalService4Germany. Das Non-Profit-Startup für die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, Deutschland fit für die digitale Zukunft zu machen.

Preisträger in der Kategorie Wirtschaft ist der Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg. Als Co-Gründer des Greentech Festival setzt er sich aktiv für grüne Zukunftstechnologien ein und nutzt seine Popularität, um für mehr Bewusstsein in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu werben.   

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