München, 22. September 2026 – Die Süddeutsche Zeitung besetzt ihre Korrespondentenstelle in Karlsruhe neu: Markus Sehl wird ab dem 1. Januar 2027 für die SZ über das Bundesverfassungsgericht, den Bundesgerichtshof und den Generalbundesanwalt berichten sowie juristische und verfassungsrechtliche Entwicklungen von nationaler Bedeutung einordnen. Sehl kommt von der Legal Tribune Online, wo er seit 2018 als Redakteur tätig war und ab 2022 die Position des stellvertretenden Chefredakteurs innehatte. Er folgt auf Wolfgang Janisch, der seit 2010 für die SZ aus Karlsruhe berichtet und zum Jahreswechsel in den Ruhestand geht.
„Wolfgang Janisch ist ein großartiger Kollege und exzellenter Journalist, der es versteht, komplexe juristische und politische Entwicklungen zu analysieren, verständlich zu machen und in gesellschaftliche Zusammenhänge zu setzen. Wir sind ihm für seine Arbeit sehr dankbar“, sagt Judith Wittwer, Chefredakteurin der Süddeutschen Zeitung. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Markus Sehl einen hervorragenden Nachfolger gefunden haben. Die Korrespondentenstelle in Karlsruhe erfordert gleichermaßen juristische wie journalistische Exzellenz. Markus Sehl bringt beides mit. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm!“
Markus Sehl studierte Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität in Berlin und legte dort 2012 das Erste Juristische Staatsexamen ab. Parallel absolvierte er ein Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Nach mehreren Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Öffentliches Recht besuchte er die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg. 2018 promovierte er an der Humboldt-Universität mit einer Arbeit zum Thema „Was will der Gesetzgeber?“. Während seiner Zeit als Redakteur bei Legal Tribune Online, die zum internationalen Informationsdienstleister Wolters Kluwer gehört, arbeitete er auch als freier Journalist unter anderem für Die Zeit, die ARD und den Spiegel.
Zu seiner neuen Position als SZ-Korrespondent sagt er: „Für einen Journalisten, der über Recht und Verfassung berichtet, gibt es kaum einen spannenderen Ort als Karlsruhe. Die Arbeit von Bundesverfassungsgericht und Bundesgerichtshof zu begleiten und einzuordnen, ist eine ebenso anspruchsvolle wie reizvolle Aufgabe. Ich freue mich sehr, dies künftig für die Süddeutsche Zeitung tun zu dürfen.“
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