München, 25.02.2026 – Die Süddeutsche Zeitung baut ihre Chefredaktion aus: Roman Deininger (47) wird zum stellvertretenden Chefredakteur berufen und soll ab 1. April 2026 das Führungsteam um Chefredakteurin Judith Wittwer verstärken. Damit soll es einen weiteren Stellvertreter neben Ulrich Schäfer geben, der diese Position seit 2020 innehat. Judith Wittwer wird ihre Rolle als Chefredakteurin unverändert fortführen.
Deininger, seit 19 Jahren bei der SZ, Chefreporter und einer der profiliertesten politischen Journalisten Deutschlands, steht für publizistische Qualität und den Generationenwandel, den die Zeitung konsequent vorantreibt. Seine Berufung unterstreicht den Anspruch der SZ, journalistische Exzellenz mit strategischer Weiterentwicklung zu verbinden.
Dr. Richard Rebmann, Vorsitzender des Herausgeberrats: „Mit Roman Deininger holen wir einen publizistisch herausragenden Kollegen in die Chefredaktion, der die SZ seit vielen Jahren prägt. Seine Stärken ergänzen sich ideal mit denen von Judith Wittwer und Ulrich Schäfer.“
Judith Wittwer, SZ-Chefredakteurin: „Mit Roman gewinnen wir einen stellvertretenden Chefredakteur, der den SZ-Ton nicht nur beherrscht, sondern seit Jahren mitgeformt hat. Seine analytische Schärfe, seine Sprachkraft und sein Gespür für die großen Themen unserer Zeit werden uns enorm bereichern. Ich freue mich auf die enge Zusammenarbeit mit ihm in unserem Team.“
Roman Deininger: „Die SZ hat mich als Journalist geprägt – jetzt die Chance zu bekommen, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten, ist für mich ein Privileg. Ich will dazu beitragen, die traditionellen Stärken der SZ in eine neue Zeit zu übersetzen und ihren unverwechselbaren Ton auf allen Kanälen zu pflegen.“
Über Roman Deininger:
Roman Deininger (Jahrgang 1978) ist seit 2021 Chefreporter der SZ. Der gebürtige Ingolstädter studierte Politik- und Theaterwissenschaft in München, Wien und New Orleans und promovierte über Politik und Religion in den USA. Von 2007 bis 2009 absolvierte er bei der SZ sein Volontariat. Deininger machte sich zunächst als CSU-Kenner einen Namen und gehört heute zu den meistbeachteten politischen Journalisten in Deutschland. Seine Reportagen und Analysen – ob aus Bayern oder Berlin – verbinden analytische Tiefe mit Leichtigkeit und sprachlicher Eleganz.
Die Berufung steht gemäß Redaktionsstatut der SZ unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Impressionisten der Süddeutschen Zeitung.
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