Pressemitteilungen

München und Wien, 8. November 2021 Die Süddeutscher Verlag Hüthig Fachinformationen GmbH, eine Tochtergesellschaft der Süddeutscher Verlag GmbH, veräußert mit Wirkung zum 1. November 2021 sämtliche Anteile an der Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH (ÖWV) an Thomas Letz, Geschäftsführer des ÖWV.

Thomas Letz ist damit alleiniger Gesellschafter des ÖWV und wird weiter als Geschäftsführer tätig sein. Alle Arbeitsplätze im Verlag bleiben erhalten. Über die finanziellen Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.

Der Österreichische Wirtschaftsverlag (www.wirtschaftsverlag.at) ist einer der größten Fachverlage Österreichs. Er ist auf die Branchen „Automotive“, „Bau“, „Gastronomie & Handel“ und „Wirtschaft“ spezialisiert. Der Verlag publiziert zwölf Fachmagazine mit einer jährlichen Auflage von rund 1,35 Millionen. Die fünf Internetportale des Verlags haben eine digitale Reichweite von monatlich rund 82.000 Besucherinnen und Besuchern. Corporate Publishing und E- Learning-Angebote gehören zum Leistungsspektrum des ÖWV. Der Verlag hat 62 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort in Wien.

Thomas Letz sagt: „Den Österreichischen Wirtschaftsverlag gibt es seit 76 Jahren. In den vergangenen drei Jahren als Geschäftsführer des ÖWV habe ich die Stärken des Verlags kennengelernt: Diese sind nicht nur die vielen Magazine, die fest in ihren jeweiligen Branchen verankert sind, oder die neuen E-Learning-Produkte, welche als ‚Wirtschaftsverlag Akademie‘ jetzt auf dem Markt sind. Stark sind vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Was sie leisten, macht uns aus. Ich bin davon überzeugt, dass wir die digitale Transformation unseres Unternehmens gemeinsam weiter voranbringen und den Verlag sehr gut entwickeln werden.“

Dr. Karl Ulrich, Geschäftsführer des Süddeutschen Verlags, sagt: „Wir konzentrieren uns weiterhin konsequent auf die strategische Entwicklung unserer Fachinformations- und Fachservice-Unternehmen zu digitalen Informationsdienstleistern mit crossmedialer Produktpalette und jeweils kritischer Größe. Mit diesem Management- Buy-out schaffen wir für den Österreichischem Wirtschaftsverlag und seinen Mitarbeitenden eine neue Perspektive, worüber wir uns sehr freuen. Wir wünschen Thomas Letz und seinem Team auch zukünftig viel Erfolg und werden weiterhin schlagkräftig kooperieren!“

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München, 11. Oktober 2021 Die TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH und die Zamdo GmbH, ein 100%iges Tochterunternehmen der Süddeutsche Zeitung Logistik GmbH, kooperieren ab Oktober 2021 im Logistikbereich.

Mit dem Erscheinungstag Samstag, 9. Oktober 2021, hat die taz erstmalig das bundesweite Logistiknetzwerk der Zamdo GmbH genutzt. Fortan wird Zamdo im Auftrag der taz die neustrukturierte Samstagsausgabe ab den Druckorten Gießen und Pinneberg an Regionalverlage, Grossisten, Briefzentren, Bahnhofsbuchhändler und Sonderkunden liefern. Im Vorfeld stand ein Zamdo-Team den Kolleginnen und Kollegen der taz im Rahmen eines Projektes für alle logistischen Fragen beratend und unterstützend zur Seite. Das Ziel einer effizienten und optimierten Auslieferung sowohl unter Druck- als auch unter Logistikgesichtspunkten wurde dabei erreicht.

„Vor dem Hintergrund der immer schwieriger werdenden Zustellung gedruckter Zeitungen ist uns eine zuverlässige und effiziente Zustellung unserer Wochenendausgabe sehr wichtig. Dies umso mehr, weil nach der finanziell und logistisch notwendigen zukünftigen Umstellung unserer gedruckten Montag-Freitag-Ausgaben auf eine tägliche digitale Zeitungsausgabe in der App ein besonderer Schwerpunkt auf der weiterhin gedruckten Wochenendausgabe liegen wird“, so Andreas Marggraf, Geschäftsführer der TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die taz auf dem Weg zu ihrer neuen Wochenendausgabe in logistischen Fragen begleiten durften und nun einen weiteren Partner in unserem Logistiknetzwerk betreuen können“, so Jürgen Baldewein, Geschäftsführer der Zamdo GmbH.

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München, 29. September Stefan Hilscher, seit 2015 Geschäftsführer der Süddeutsche Zeitung GmbH, verabschiedet sich nach sechs Jahren bei der Süddeutschen Zeitung (SZ) altersgemäß zum 31. Dezember 2021 in den Ruhestand. Zum 1. Oktober 2021 wird Dr. Christian Wegner neben Stefan Hilscher Geschäftsführer. Zum 1. Januar 2022 wird Dr. Christian Wegner die Geschäftsführung vollständig übernehmen.

Stefan Hilscher kam zur Süddeutschen Zeitung von der Mediengruppe Berliner Verlag, wo er seit 2012 Geschäftsführer war. Zuvor hatte er mehrere leitende Positionen bei der „Augsburger Allgemeine“ und beim Verlag M. DuMont Schauberg inne. Dr. Christian Wegner ist seit 2018 Vorsitzender der Geschäftsführung der Südwestdeutsche Medienholding GmbH, zu der auch die Süddeutsche Zeitung gehört. Er wird die SZ-Geschäftsführung zusätzlich zu seinen bisherigen Tätigkeiten ausüben. Ebenfalls zum 1. Oktober 2021 wird an der Verlagsspitze in München ein neues Führungsboard installiert, dem die Geschäftsführer der Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH, Johannes Hauner und Walther Steinhuber, sowie Dr. Marko Marquardt aus dem Bereich Controlling als Mitglieder der Geschäftsleitung angehören.

Fritz-Jürgen Heckmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats des Süddeutschen Verlags, dankt Stefan Hilscher für seine herausragenden Leistungen in den vergangenen Jahren. Stefan Hilscher sei es gemeinsam mit Redaktion und Verlag gelungen, die bedeutende publizistische Stellung der Süddeutschen Zeitung zu festigen und sie zu einem führenden digitalen Leitmedium in Deutschland zu entwickeln. Er übergebe den Verlag in bester wirtschaftlicher Verfassung.

Stefan Hilscher betont die Bedeutung der Süddeutschen Zeitung: „Die wirtschaftlichen Grundlagen für den hervorragenden Journalismus zu schaffen, der die SZ auszeichnet, und gleichzeitig die digitale Transformation voranzutreiben, das ist und war für mein Team und mich stets eine Herausforderung. Wir haben sie zusammen mit Begeisterung angenommen. Mein Dank gilt deshalb den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit denen ich gerne und erfolgreich arbeite.“

Für Dr. Christian Wegner hat die Süddeutsche Zeitung eine optimale Ausgangsposition, um die Nummer 1 im deutschen Qualitätsjournalismus zu bleiben und weitere Marktanteile zu gewinnen: „Mit der ausgezeichneten Redaktion und dem exzellenten Führungsteam im Verlag werden wir den besonderen Journalismus der SZ weiter stärken und die wirtschaftlichen Erfolge ausbauen.“

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München, 23. September 2021 Walther Steinhuber wird zum 1. Oktober 2021 Geschäftsführer der Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH (SZDM). Er folgt auf Jens Kessler, der vor zwei Jahren – zusätzlich zu seiner Verantwortung als CTO der Südwestdeutsche Medienholding GmbH (SWMH) und Geschäftsführer der zentralen Services der SWMH – die Verantwortung für die Neuausrichtung der IT-Strategie der Süddeutschen Zeitung übernommen hatte. Zusammen mit SZDM-Geschäftsführer Johannes Hauner bildet Walther Steinhuber nun das neue Führungsteam der Gesellschaft. Mit diesem Schritt wird sich die SZDM, die in den vergangenen Jahren viele erfolgreiche Projekte für die gesamte Mediengruppe erledigte, zukünftig wieder stärker auf die Produkte und Prozesse der Süddeutschen Zeitung fokussieren.

Walther Steinhuber kommt von der RTL Interactive GmbH, wo er als Chief Product Officer die technologische Entwicklung der Digital-Produkte verantwortete. In den vergangenen zwanzig Jahren war er für Regionalzeitungen, die Axel Springer SE und für weitere Medienunternehmen tätig, immer an der Schnittstelle von Inhalten und Technologie. Walther Steinhuber begreift den Erfolg digitaler Medien als Synthese aus hervorragenden Inhalten, der richtigen Plattform und einer optimalen Vermarktung. Seine Expertise bringt er nun in die SZDM ein.

Nach erfolgreicher Umsetzung der konzernweiten Daten- und Personalisierungsstrategie, dem Aufbau einer Content- & Mobile-Apps-Plattform, nach regionaler Konsolidierung von Verlagsprozessen und der Auslagerung von IT-Services übergibt Jens Kessler nun die Verantwortung an die von ihm neu aufgestellten Teams und wird zum Ende des Jahres auch die SWMH verlassen, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zuzuwenden.

Stefan Hilscher, Geschäftsführer der Süddeutsche Verlag GmbH, sagt: „Mit Walther Steinhuber gewinnen wir einen Experten mit umfassenden Kompetenzen, der weiß, wie nutzerzentrierte Produktentwicklung funktioniert. Johannes Hauner und Walther Steinhuber stehen ab jetzt für die wirtschaftliche und die technologische Weiterentwicklung unseres SZ-Digitalgeschäfts und ergänzen sich hervorragend. Bei Jens Kessler bedanke ich mich ganz herzlich für die sehr enge und erfolgreiche Zusammenarbeit und den großen, persönlichen Einsatz.“

Dr. Christian Wegner, Vorsitzender der Geschäftsführung der SWMH: „Wir danken Jens Kessler für seinen Beitrag bei der erfolgreichen Umsetzung der Digitalisierungs- und Transformationsstrategie und wünschen ihm alle Gute für die Zukunft. Durch die erfolgreiche und konsequente Umsetzung unserer Plattformstrategie hat er die Basis gelegt, dass die SWMH und die Süddeutsche Zeitung die Entwicklung ihrer digitalen Angebote weiter beschleunigen können.“

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