18. Februar 2019

Diskurs-Projekt „Werkstatt Demokratie“ der SZ geht in Serie

München, 18. Februar 2019 Die Süddeutsche Zeitung erweitert ihr Dialog- und Debattenangebot: Nach der großen Resonanz im vergangenen Jahr soll das Diskurs-Projekt „Werkstatt Demokratie“ in diesem Jahr zu einer Serie ausgebaut werden. Gleich dreimal können Leserinnen und Leser im Lauf des Jahres via Online-Abstimmung ein Thema setzen, zu dem die Redaktion recherchiert und Diskussionen organisiert – im Netz und im Land.

„Wir wollen mit der Werkstatt Demokratie den konstruktiven Austausch in der Gesellschaft befördern und so in diesen aufgeregten Zeiten auch einen Beitrag für eine bessere Diskurskultur in Deutschland leisten“, sagt Julia Bönisch, Chefredakteurin von SZ.de und Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung.
Zum Auftakt der ersten Runde im Jahr 2019 können Leserinnen und Leser von Montag bis Mittwoch (18. bis 20. Februar 2019) auf SZ.de abstimmen, welche der folgenden drei Fragen in diesem Frühjahr im Mittelpunkt der Werkstatt Demokratie stehen sollen:

  1. Wie viel Tourismus verträgt die Natur?
  2. Europas Zukunft – in welcher Heimat wollen wir leben?
  3. Billig, bio, fair – wie geht besser essen?

SZ-Redakteure recherchieren anschließend zum Thema mit den meisten Stimmen und bereiten eine Schwerpunkt-Woche vor. Die Ergebnisse sollen vom 8. bis zum 12. April 2019 auf den diversen Kanälen der SZ, gedruckt wie digital, präsentiert werden. Die Informationen bilden die Grundlage für die Debatten, zu denen die Redaktion interessierte Bürgerinnen und Bürger einlädt. Ziel ist es, dabei möglichst viele Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund miteinander ins Gespräch zu bringen, mit neuen Diskussionsformaten zu experimentieren und konstruktiv zu streiten: Im Zentrum sollen nicht die Probleme stehen, sondern Lösungsideen – auch beim Workshop im „Haus der Berge“ in Berchtesgaden am Samstag, 13. April 2019, zu dem sich Interessierte in Kürze anmelden können (mehr zum Projekt unter www.sz.de/werkstattdemokratie). Die SZ kooperiert bei diesem Projekt mit der Nemetschek Stiftung.

Im Mittelpunkt der ersten Runde der Werkstatt Demokratie im Herbst 2018 stand die Frage: Wie wird Wohnen wieder bezahlbar? Tausende Leser beteiligten sich an der Abstimmung, an den Debatten zum Thema im Netz sowie an einem Workshop im Münchner „Impact Hub“. (Alle Details unter www.sz.de/werkstattwohnen). Das Projekt steht in einer Reihe mit zahlreichen anderen Dialog-Initiativen, welche die SZ zuletzt gestartet hat – wie Diskussionsrunden im SZ-Container im Münchner Werksviertel, Lesercafés zu diversen Themen oder dem „Raum der Guten Nachrichten“ auf dem Tollwood-Winter-Festival in München.